Bekanntlich beginnt eine Pilgerreise ja schon beim Packen des Rucksacks. Gerne versuchen wir alles reinzupacken – in unseren Rucksack, in unser Leben. Möglichst viel, möglichst schnell. Dabei braucht es nur wenig für einen erfüllten Pilger- und Lebensweg.
Wichtig ist aber nicht nur WAS man mitnimmt, sondern auch WIE man es mitnimmt.
Generell sollte das Gesamtgewicht 25% (bei gut trainierten Personen) bzw. 20% (bei trainierten Personen) nicht übersteigen. Abgesehen davon kann die gefühlte Last des Rucksackes aber auch durch die richtige Verteilung beeinflusst werden.
So ist folgende Packweise empfehlenswert:
Leichte Ausrüstung wird ganz unten verstaut. Beispielsweise ist die Daunenjacke im Bodenfach dadurch auch jederzeit griffbereit.
Mittelschweres Gepäck, wie z.B. Kleidung wird weiter nach oben und außen platziert.
Schwere Dinge (z.B. Trinkflasche) werden in Schulterhöhe und möglichst körpernahe gepackt.
Alle kleinen Dinge, die man auch während der Wanderung regelmäßig braucht (z.B. Sonnenbrille) kommen ins Deckelfach.
Generell sollte alles innerhalb des Rucksacks Platz finden. Sollte sich eine Außenanbringung gar nicht vermeiden lassen, dann nur sehr leichtes Gepäck!